Wiesbaden (pag) – Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) forciert die „Digitale Medizin“. So lautet auch das Motto des 125. Internistenkongresses der DGIM in Wiesbaden. Dort informierten sich nach Veranstalterangaben rund 8300 Teilnehmer.

Die Digitalisierung hält längst Einzug in die Medizin. Neben Risiken betont DGIM-Vorsitzender Prof. Claus F. Vogelmeier die damit verbundene Chance, Ärzte zu entlasten: „Richtig angewendet, kann die digitale Medizin uns wieder in die Lage versetzen, unsere Patienten mehr zu berühren – im wörtlichen, aber auch im übertragenen Sinn.“ Vogelmeier stellt außerdem die nicht-apparative und nicht-medikamentöse Therapie, die internistische Intensivmedizin, die Arbeit der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung und die seltenen Erkrankungen in den Mittelpunkt.

Auf der Tagung informieren Experten aus dem In- und Ausland über die neuesten digitalen Errungenschaften, von Big Data über Telemonitoring bis hin zur Künstlichen Intelligenz. Nach Veranstalterangaben erfreut sich das Nachwuchsprogramm „Forum Junge Internisten“ großer Nachfrage. Vor allem  Themen wie Work-Life-Balance in der Medizin seien sehr gut angenommen worden.

Mit dem Kongress endet der Vorsitz des DGIM-Präsidenten Vogelmeier. Sein Nachfolger ist der Nephrologe Prof. Jürgen Floege aus Aachen. Unter seinem Vorsitz wird der nächste Internistenkongress vom 25. bis 28. April 2020 unter dem Motto „Ärzte als Forscher“ stattfinden.

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