Chirurgen und Anästhesisten: Assistenten keine Kernaufgaben geben

Berlin (pag) – Ärzte im Krankenhaus übernehmen immer mehr administrative Tätigkeiten. Arztassistenten, sogenannte Physician Assistants (PA), sollen hierbei künftig Unterstützung bieten. Doch wie deren Ausbildung aussehen soll und welche Befugnisse sie haben dürfen, ist bislang nicht einheitlich geregelt. Darauf weisen die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) hin.

Koalitionsvertrag: KV Hessen sieht ordnungspolitische Inkonsequenz

Frankfurt (pag) – Mit deutlicher Kritik haben die Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, den Koalitionsvertrag der schwarz-roten Regierung in Berlin kommentiert. Beide äußerten sich anlässlich der ersten KV-Pressekonferenz des Jahres in Frankfurt.

Positive Fehlerkultur: Von der Luftfahrt lernen

Frankfurt (pag) – Medizin und Luftfahrt können voneinander lernen. Auch wenn die Berufe selbst sehr unterschiedlich ist, sind Aspekte wie Teamarbeit, die Interaktion mit Instrumenten, Zeitmanagement, Ökonomie, Leistungsdruck und das hohe Maß an Verantwortung vergleichbar. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) hin.

Medizinstudenten fordern faire Entlohnung des PJ

Berlin (pag) – Welche Lehrkrankenhäuser die Leistungen der Medizinstudierenden während des Praktischen Jahres (PJ) entlohnen, zeigt die aktuelle „PJ-Liste“ des Hartmannbundes. Sie bietet außerdem Einblicke in die Sachleistungen der Kliniken und ist damit eine gute Orientierungshilfe bei der Suche nach PJ-Stellen, so der Berufsverband.

Kassenärzte wollen mehr Geld für zusätzliche Sprechstunden

Potsdam (pag) – 450 Millionen Euro mehr Geld fordern Kassenärzte als Ausgleich für die Bereitstellung von Mehrleistungen. Im Koalitionspapier hatten sich SPD und CDU/CSU darauf verständigt, dass Kassenärzte die Anzahl der Sprechstunden für gesetzlich Versicherte von 20 auf 25 Stunden pro Woche erhöhen sollen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kritisiert dies.