Notaufnahmen behandeln stündlich 1,7 Patienten

Berlin (pag) – Die Frage, ob die Notaufnahmen in Deutschland permanent überlastet sind, beschäftigt Fachkreise seit geraumer Zeit. Eine neue Antwort liefert die aktuelle Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Demnach behandeln die Notaufnahmen nur 1,7 Patienten pro Stunde. Zum Vergleich: In England sind es laut Zi 11, in Dänemark 10 Patienten. 

Ärzte brauchen interkulturelle Kompetenz

Berlin (pag) – Über 18 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Es gibt Krankenhausstationen, bei denen der Anteil jener Patienten bis zu 50 Prozent betrage. Darauf weist der türkische Medizinethiker Prof. Ilhan Ilkilic, Universität Istanbul, auf einer Veranstaltung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hin. Interkulturelle Kompetenz seien daher wichtig, letztlich komme es aber vor allem auf das Individuum an.

Arztnetze fordern Leistungserbringerstatus

Berlin (pag) – Arztnetze fördern, aber wie? Um diese Frage dreht sich die Podiumsdiskussion mit Gesundheitspolitikern und dem Vorstandsvorsitzenden der Agentur Deutscher Arztnetze (ADA), Dr. Veit Wambach. Vor allem Vertreter der Netzwerke äußern gegenüber den Abgeordneten den Wunsch, endlich den Leistungserbringerstatus zu bekommen. 

Mindestmengen-Regelung ein „zahnloser Papiertiger“

Berlin (pag) – Keine Erfahrung, kein Geld: Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) unterstützt die Ankündigung von AOK-Chef Martin Litsch, Kliniken bei Missachtung der Mindestmengen-Regelung für bestimmte Eingriffe nicht mehr bezahlen zu wollen.

Ethikrat zu Big Data: „Teilen ist Heilen“

Berlin (pag) – „Man kann Big Data nicht aufhalten, aber sehr wohl gestalten“, sagt der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Bei der Präsentation der lang erwarteten Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zu Big Data erläutern der Vorsitzende des Gremiums, Prof. Peter Dabrock, und Ratsmitglied Prof. Steffen Augsberg, wie dies gelingen kann. 

Zi-Praxis-Panel: Bundesweite Befragung zu Kosten startet

Berlin (pag) – Tausende niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten sind aufgefordert, Auskunft über die wirtschaftliche Situation ihrer Praxis zu geben. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) schreibt dazu in den nächsten Wochen etwa jede dritte an, teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit.