Sachverständige kritisieren GVWG

Berlin (pag) - Im Gesundheitsausschuss des Bundestages äußern sich Experten zum Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG). An einigen Punkten gibt es heftige Kritik.

Mehr Outsourcing in Krankenhäusern

Berlin (pag) – Krankenhäuser lagern immer mehr Aufgaben an Servicegesellschaften aus. Die Ausgaben für Outsourcing haben sich seit 2010 mehr als verdoppelt, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion mitteilt.

Organspende: Kaum Auswirkungen durch die Pandemie

Berlin (pag) – Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) legt ihren Jahresbericht vor. Und der fällt durchaus positiv aus. Denn der Organspende hat die Corona-Pandemie kaum Abbruch getan.

COVID-19: Bericht zur Situation in den Notaufnahmen

Berlin (pag) – Die Fallzahlen in den Notaufnahmen sind auch nach über einem Jahr Pandemie weiter rückläufig. Auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie erläutert Prof. Martin Möckel, Leiter der Notfallmedizin an der Charité in Berlin, welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen der Rückgang hat.

Anzahl der berufstätigen Ärzte steigt leicht

Berlin (pag) – Die Zahl der berufstätigen Ärzte steigt im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent auf 409.000, jedoch fällt der Zuwachs deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Das geht aus der Ärztestatistik hervor, die die Bundesärztekammer (BÄK) vorstellt.

BMG kommt Krankenhäusern bei Ganzjahresausgleich entgegen

Berlin (pag) – Der vorgesehene Abschlag beim Ganzjahresausgleich für die von der Corona-Pandemie gebeutelten Kliniken wird laut Verordnungsentwurf aus dem Gesundheitsministerium (BMG) reduziert – sehr zur Freude der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die genau das gefordert hatte.

Neue Rekordwerte bei Gesundheitsausgaben

Wiesbaden (pag) – Im Pandemie-Jahr 2020 sind die Gesundheitsausgaben auf einen Rekordwert von über 425 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Evaluierung des Pulsoxymetrie-Screenings startet

Berlin (pag) – Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses überprüft das Nationale Register für angeborene Herzfehler seit April Qualität und Ergebnisse des Pulsoxymetrie-Screenings. Das besondere Augenmerk gilt der Früherkennung von kritischen angeborenen Herzfehlern bei Neugeborenen.

Ärztliche Zweitmeinung: 15 Vorschläge für eine Ausweitung

Köln (pag) – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Eingriffe und Eingriffsgruppen identifiziert, bei denen Patienten von einem Zweitmeinungsverfahren besonders profitieren könnten.

AOK fordert mehr Zentralisierung als Lehre aus Corona

Berlin (pag) – Bei der Vorstellung des Krankenhaus-Reports 2021 rücken AOK-Vorstandschef Martin Litsch und der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), Jürgen Klauber, die Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Fokus. Litsch fordert, dass Lehren aus der Krise gezogen werden.

COVID-19 zunehmend als Berufskrankheit anerkannt

Berlin (pag) – Die zweite Pandemiewelle macht sich auch bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bemerkbar: Fast 50.000 Beschäftigte zeigen allein im Januar und Februar eine coronabedingte Berufskrankheit an.

Die Überwindung des Fax-Standards

Berlin (pag) – Ernüchternder Befund: „Die Hightech-Nation Deutschland wirkt mit Blick auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens wie ein Entwicklungsland“. Das konstatiert Prof. Ferdinand Gerlach, Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR). Der Rat hat sein neues Gutachten präsentiert. Eine Empfehlung lautet: Datenschutz neu denken.

Experten für regional vernetzte Gesundheitsversorgung

Berlin (pag) – Gesundheitsexperten unterstützen eine von der Grünen-Fraktion geforderte regional vernetzte sowie sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung. Dadurch seien mehr Effizienz und Qualität möglich, heißt es bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Die Corona-Pandemie habe die Notwendigkeit für Reformen besonders deutlich gemacht.

Datenschutzbeauftragter kritisiert Bundesregierung

Berlin (pag) – In seinem aktuellen Tätigkeitsbericht wirft der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Prof. Ulrich Kelber, der Bundesregierung Versäumnisse in der Pandemie-Gesetzgebung vor. Er erneuert zudem seine Kritik an der elektronischen Patientenakte (ePA).

Geplanter Ganzjahresausgleich: „Ein gutes Signal für die Kliniken“

Berlin (pag) – Wie im Vorjahr sollen die im Zuge der Corona-Pandemie erlittenen Erlösausfälle der Krankenhäuser mithilfe eines Ganzjahresausgleichs kompensiert werden. Das sieht ein neuer Verordnungsentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) vor, der der Presseagentur Gesundheit vorliegt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) lobt die Pläne des BMG, fordert aber noch Nachbesserungen.

Grüne wollen ambulante und stationäre Versorgung reformieren

Berlin (pag) – Bündnis 90/Die Grünen stellen den Entwurf ihres Wahlprogramms zur Bundestagswahl vor. Für den Gesundheitsbereich plant die Partei Reformen der Klinikfinanzierung und Notfallversorgung sowie eine Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Assistenz im Krankenhaus möglich machen

Berlin (pag) – Gemeinsamer Appell: Der Pflegebevollmächtigte, die Patienten- und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung fordern die Koalitionsfraktionen auf, eine Lösung für die Assistenz-Kosten bei Krankenhausaufenthalten von Menschen mit Behinderung zu finden.

Ärzte wollen kein gewinnorientiertes Gesundheitssystem

Hannover (pag) – Die Petition „Keine Profite mit Krankenhäusern“ der Initiative Bunte Kittel fordert die Abkehr von der Profit-Orientierung im Gesundheitssystem. Der Marburger Bund Niedersachsen ruft dazu auf, die Petition zu unterstützen.

Geriater veröffentlichen Paper zu Covid-19 im Alter

Köln (pag) – Hochbetagten Menschen gilt in der aktuellen Pandemie eine besondere Aufmerksamkeit, da sie vorwiegend von schwer verlaufenden Covid-19-Erkrankungen betroffen sind. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) veröffentlicht ein Paper, mit dem sie alle relevanten Aspekte einer Covid-19-Erkrankung im Alter beleuchten möchte.

Pandemie sorgt für geringere Bettenauslastung

Berlin (pag) – Die Zahl der Behandlungsfälle ist 2020 deutlich zurückgegangen – und mit ihr auch die Bettenauslastung in den Kliniken. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Berlin bei einer Auswertung von Krankenhausdaten aus 2020 für den Beirat zur Überprüfung der Auswirkungen der Regelungen des Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetzes.

Covid-19: Impfbereitschaft unter Ärzten steigt

Berlin (pag) – Die Impfbereitschaft unter Ärzten und Pflegekräften, die vor allem auf den Intensivstationen tätig sind, ist zwischen Dezember und Februar von 65 auf 75 Prozent gestiegen. Dies zeigt eine Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN).

Vorläufiges Finanzergebnis: Kassendefizit wächst auf zwei Milliarden

Berlin (pag) – Das Finanzloch bei den gesetzlichen Krankenkassen wird größer: Nach der vorläufigen Bilanz für 2020, die das Bundesgesundheitsministerium (BMG) veröffentlicht hat, fahren die Kassen ein Minus von über zwei Milliarden Euro ein. Zusammen mit dem Defizit im Gesundheitsfonds kommt die GKV auf ein Minus von über sechs Milliarden Euro.

Telemedizin: Bremsen lösen für intersektorale Versorgung

Berlin (pag) – Bei der intersektoralen Versorgung muss nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) endlich der Turbo gezündet werden. Die Frage ist nur: Wer muss jetzt die Bremse lösen und aufs Gaspedal treten?

Bundestag beschließt Gesetz zur epidemischen Lage

Berlin (pag) – In namentlicher Abstimmung hat der Bundestag das Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen beschlossen. Im Vorfeld hatten die Koalitionsfraktionen im Gesundheitsausschuss bereits an zahlreichen Stellen nachgebessert.

Gesundheitskompetenz: Patienten brauchen digitale Nachhilfe

Berlin (pag) – Die Unterstützung von chronisch oder Schwerkranken mit Informationen hält die Siemens Betriebskrankenkasse (SBK) für deutlich ausbaufähig. Digital sei eine Verbesserung der Gesundheitskompetenz dringend notwendig. 

Bundesregierung: Invasive Maßnahmen für Notfallsanitäter

Berlin (pag) – Die Bundesregierung will das Notfallsanitätergesetz ändern. Angehörige dieser Berufsgruppe sollen künftig bis zum Beginn einer (not-)ärztlichen Versorgung heilkundlich tätig werden dürfen. Dazu zählen auch invasive Maßnahmen. Dafür hat das Kabinett nun das „Gesetz zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin und zur Änderung weiterer Gesetze“ (MTA-Reformgesetz) beschlossen.

Zweites Bevölkerungsschutzgesetz beschlossen

Berlin (pag) – Das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ wird im Bundestag mit der Mehrheit der GroKo beschlossen. Der Bundesrat stimmt ebenfalls zu.

Ärzte wollen Regelversorgung wieder aufnehmen

Berlin (pag) – In einer Umfrage des Marburger Bundes (MB) zu den Auswirkungen der Corona-Krise sprechen sich die mehr als 8700 befragten Mitglieder mit deutlicher Mehrheit für eine Rückkehr zum Regelbetrieb in den Krankenhäusern aus.

Studie: 28,4 Millionen aufgeschobene OPs weltweit

Birmingham/Berlin (pag) – Eine Studie der Universität Birmingham zeigt, dass in der Corona-Krise bisher rund 909.000 Operationen in Deutschland aufgeschoben wurden. Weltweit stellen die Wissenschaftler rund 28,4 Millionen vorübergehend nicht ausgeführte, aber geplante Eingriffe fest. Der Untersuchung liegen Daten aus 359 Kliniken in 71 Ländern zugrunde. Unterteilt wurde in drei Kategorien: unkritische Eingriffe, Krebs-Operationen und Kaiserschnitte.

Uniklinika wollen Pandemiemanagement verbessern

Berlin (pag) – Das kürzlich gegründete Nationale Netzwerk Universitätsmedizin will die Versorgung von Patienten und das Pandemiemanagement in der Coronakrise schnell durch neue Erkenntnisse der Uniklinika unterstützen.

Mindestmengen: IQTiQ untersucht Folgen

Berlin (pag) –Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) soll die Auswirkungen von Mindestmengenregelungen analysieren. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat jetzt die Beauftragung erteilt.

Masernschutzgesetz: Jetzt gilt’s

Berlin (pag) – Die Impfpflicht ist da. Ab dem 1. März müssen alle Menschen in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen geimpft sein. Für Ärzte gelten zudem noch weitere Neuerungen.

Gesetz soll medizinisches Personal besser schützen

Berlin (pag) – Die Bundesregierung will medizinisches Personal in Notdiensten und Notaufnahmen gesetzlich genauso schützen wie Vollstreckungsbeamte. Das sieht das geplante „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ vor, das jetzt grünes Licht vom Bundeskabinett bekommen hat.

Zwangsbehandlung mit EKT nicht genehmigungsfähig

Karlsruhe (pag) – Eine Zwangsbehandlung von an Schizophrenie Erkrankten mittels Elektrokrampftherapie (EKT) kann nur unter bestimmten Bedingungen erfolgen. In der Regel, so der Bundesgerichtshof, sei die EKT nicht genehmigungsfähig.

Digitale Helfer für eine bessere Versorgung

Berlin (pag) – Die Digitalisierung ist längst in vollem Gange – doch im Bereich der Medizin sind viele Fragen noch unbeantwortet. Auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) befassen sich Ärzte und Medizininformatiker mit den Möglichkeiten und Herausforderungen neuer, digitaler Technologien.

Neuer Vertrag: Personalisierte Therapien für Lungenkrebs-Patienten

Berlin (pag) – Um eine molekulare Diagnostik und personalisierte Behandlungen für Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs zu gewährleisten, hat der Verband der Ersatzkassen (vdek) einen Versorgungsvertrag mit dem nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) geschlossen.

Impfquote erhöhen: Pommes für Schutzimpfung?

Berlin (pag) – Bei der Grippewelle 2017/18 sind 25.100 Menschen in Deutschland an einer Influenza gestorben. Diese Schätzung veröffentlicht das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Saisonbericht. Die Impfquote beim Gesundheitspersonal sei zu niedrig, heißt es darin. Doch es geht auch anders, wie ein Krankenhaus in Münster zeigt.

Lieferprobleme bei Arzneimitteln: Wie die Politik gegensteuern will

Berlin (pag) – Ärzte warnen vor Lieferschwierigkeiten bei Arzneimitteln, die zunehmend die Patientenversorgung bedrohen. Dr. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, fordert die Politik auf, konsequent gegen solche Engpässe vorzugehen. Tatsächlich tut sich etwas: In einem Positionspapier skizzieren Gesundheitspolitiker der Unionsfraktion Lösungsvorschläge.

„Lange Nacht der Gesundheit im Bundestag“

Berlin (pag) – Jens Spahn nennt es die „Lange Nacht der Gesundheit im Deutschen Bundestag“. Drei Gesetze aus dem Ressort des Bundesgesundheitsministeriums hat das Parlament beschlossen: das Hebammenreformgesetz, die Reform der Psychotherapeutenausbildung sowie das Implantateregister-Errichtungsgesetz. Debattiert wurde außerdem über das MDK-Reformgesetz und das Digitale-Versorgung-Gesetz.

Gesundheitskompetenz: FDP-Politiker fordert Schulfach Gesundheit

Berlin (pag) – Ein staatliches Portal soll ab 2021 verlässliche Gesundheitsinformationen im Internet bereitstellen. FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann kritisiert, dass die Bundesregierung die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz vor sich herschiebt.

IQTIG-Qualitätsreport: Bei sieben Indikatoren Handlungsbedarf

Berlin (pag) – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) stellt im gerade veröffentlichten Qualitätsreport 2019 bei sieben Indikatoren besonderen Handlungsbedarf fest. Für Institutsleiter Dr. Christoph Veit dokumentiert der Bericht den Erfolg von Qualitätssicherung.

Gröhe und Schmidt werben für Entscheidungslösung

Berlin (pag) – Die beiden ehemaligen Gesundheitsminister Ulla Schmidt (SPD) und Hermann Gröhe (CDU) schalten sich offensiv in die Organspende-Debatte ein. Beide machen sich für die Entscheidungslösung stark, wie sie gemeinsam vor Journalisten mitteilen.

Fachgesellschaft zur patientenzentrierten Medizin gegründet

Hamburg (pag) – Unter Federführung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat sich eine neue internationale Fachgesellschaft gegründet. Diese befasst sich mit patientenzentrierter Versorgung und partizipativer Entscheidungsfindung.

Bund: Kein Geld für Krankenhäuser mit Qualitätsmängel

Berlin (pag) – Der Bund greift den Ländern bei Qualitätsmängeln in Krankenhäusern finanziell nicht unter die Arme. Fehlendes Geld sei dafür nicht die Ursache, begründet die Bundesregierung in der Antwort (Drucksache 19/12193) auf eine Kleine Anfrage (DS 19/11761) der Linksfraktion. Anlass ist der erste Qualitätsbericht des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz (IQTIG) über die stationäre Patientenversorgung in Krankenhäusern.

Personaluntergrenzen: DKG stellt nur wenig Unterschreitungen fest

Berlin (pag) – Die Krankenhäuser erfüllen im zweiten Quartal des Jahres die Pflegepersonaluntergrenzen (PPUG) zu 96 Prozent. Das teilt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit, welche die Besetzungen ausgewertet hat. Der bürokratische Aufwand sei allerdings nicht gerechtfertigt, um einige Häuser mit Unterschreitungswerten zu identifizieren, kritisiert DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

G-BA: Hecken setzt auf AIS und Innovationsfonds

Berlin (pag) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) arbeitet zu langsam. Ein Vorwurf, den sich der unparteiische Vorsitzende Prof. Josef Hecken nicht gefallen lassen will, wie er im Geschäftsbericht 2018 des G-BA zum Ausdruck bringt.

Spahn: Rettungsdienst wird eigenständiger Leistungsbereich

Berlin (pag) – Mit Gemeinsamen Notfallleitstellen (GNL), Integrierten Notfallzentren (INZ) und einem Rettungsdienst als eigenständigen Leistungsbereich will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Notfallversorgung reformieren. Einen Arbeitsentwurf des dazu geplanten Gesetzes hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an die Bundesländer geschickt.

Abrechnungen: Kassen und Kliniken begraben Kriegsbeil

Berlin (pag) – Der Streit um Klinikabrechnungen ist vorerst beendet. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) sowie die Verbände der Kassenarten auf Bundesebene einigen sich auf eine gemeinsame Empfehlung. In der Auseinandersetzung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vermittelt. Allerdings melden sich jetzt auch die Niedergelassenen zu Wort.

Fehlerhafte Klinikabrechnungen: Fristreduzierung stößt auf Kritik

Berlin (pag) – Ein Änderungsantrag der Regierungsfraktionen im Pflegepersonalstärkungsgesetz sorgt für Wirbel: CDU/CSU und SPD wollen die Verjährungsfrist für Rückforderungen der Krankenkassen wegen fehlerhafter Klinikabrechnungen von vier auf zwei Jahre reduzieren, Medienberichten zufolge rückwirkend bis 2017. Die Regierung will das geplante Gesetz am 9. November verabschieden.

Studie: Intersektorale Versorgungszentren statt kleiner Kliniken

Bayreuth (pag) – Kleine Krankenhäuser sollen in sogenannte Intersektorale Versorgungszentren (IGZ) umgewandelt werden. Das Ziel ist, einer unzureichenden Versorgung auf dem Lande vorzubeugen. Das schlagen Gesundheitsökonomen der Universität Bayreuth und der Oberender AG in einer Studie vor. Auftraggeber ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV).