Liposuktion: G-BA gibt Erprobungsstudie in Auftrag

Berlin (pag) – Welchen Nutzen hat die Liposuktion bei Lipödem im Vergleich zu einer nicht operativen Behandlung? Diese Frage soll eine Erprobungsstudie klären. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat jetzt das Zentrum für Klinische Studien (ZKS) der Universität zu Köln und die Hautklinik des Klinikums Darmstadt mit der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung der geplanten Studie beauftragt.

Kürzungsvereinbarungen: Rechnungshof sieht BMG in der Pflicht

Berlin (pag) – Der Bundesrechnungshof fordert ein Verbot der Rechnungskürzungsvereinbarungen zwischen Krankenkassen und Kliniken. Dazu empfiehlt er eine gesetzliche Klarstellung in Paragraf 17b des Krankenhausfinanzierungsgesetzes.

Comics erleichtern Aufklärung der Patienten

Berlin (pag) –Patienten müssen vor einer Operation umfassend über den geplanten Eingriff aufgeklärt werden. Eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigt, dass Comics besser auf einen Eingriff vorbereiten.

Gesundheitsgesetze kosten Milliarden

Berlin (pag) – Auf die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kommen milliardenschwere Belastungen zu: Die Bundesregierung gibt bekannt, wie sich die neuen Gesundheitsgesetze auf die Kassen in den kommenden Jahren finanziell auswirken. Es handelt sich dabei um die Antwort (Drucksache 19/8687) auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion (19/8158).

AWMF: Rezepte gegen Ökonomisierung

Berlin (pag) – Wie ist der qualitätsgesicherte medizinische Anspruch mit Patientenzentrierung und ökonomischen Erfordernissen unter einen Hut zu bringen? Damit beschäftigt sich gegenwärtig die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Sie stellt konkrete Maßnahmen vor, die zu einem Ausgleich beitragen sollen.

MDK: Jede zweite Krankenhausabrechnung ist falsch

Berlin (pag) – 2,6 Millionen Gutachten zu Abrechnungsprüfungen im Krankenhausbereich hat der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) 2018 nach eigenen Angaben erstellt. Demnach sei jede zweite geprüfte Rechnung falsch gewesen und habe zu Rückerstattungsansprüchen geführt.

DMEA: Spahn schwört auf digitalen Wandel ein

Berlin (pag) – Die conhIT – Connecting Healthcare heißt jetzt DMEA – Connecting Digital Health. Unter diesen Namen hat die Gesundheitsfachmesse Premiere in Berlin gefeiert. Veranstalter ist der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schwört dort auf den digitalen Wandel ein.

Hebammenausbildung: Verbände kritisieren geplante Reform

Berlin (pag) – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschland (SpiFa), die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) warnen vor der geplanten Hebammenausbildungsreform. Auch das Deutsche Netzwerk Evidenz-basierte Medizin (EbM-Netzwerk) äußert Bedenken.

TSVG: Bundesrat bemängelt Impfregelungen

Berlin (pag) – Konversionstherapien, Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), Doppelverbeitragung von Betriebsrenten, Psychotherapeutenausbildung – mit diesen Themen beschäftigt sich der Bundesrat in seiner jüngsten Sitzung.

Abrechnungen: Kassen und Kliniken begraben Kriegsbeil

Berlin (pag) – Der Streit um Klinikabrechnungen ist vorerst beendet. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) sowie die Verbände der Kassenarten auf Bundesebene einigen sich auf eine gemeinsame Empfehlung. In der Auseinandersetzung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vermittelt. Allerdings melden sich jetzt auch die Niedergelassenen zu Wort.

Fehlerhafte Klinikabrechnungen: Fristreduzierung stößt auf Kritik

Berlin (pag) – Ein Änderungsantrag der Regierungsfraktionen im Pflegepersonalstärkungsgesetz sorgt für Wirbel: CDU/CSU und SPD wollen die Verjährungsfrist für Rückforderungen der Krankenkassen wegen fehlerhafter Klinikabrechnungen von vier auf zwei Jahre reduzieren, Medienberichten zufolge rückwirkend bis 2017. Die Regierung will das geplante Gesetz am 9. November verabschieden.

Studie: Intersektorale Versorgungszentren statt kleiner Kliniken

Bayreuth (pag) – Kleine Krankenhäuser sollen in sogenannte Intersektorale Versorgungszentren (IGZ) umgewandelt werden. Das Ziel ist, einer unzureichenden Versorgung auf dem Lande vorzubeugen. Das schlagen Gesundheitsökonomen der Universität Bayreuth und der Oberender AG in einer Studie vor. Auftraggeber ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV).